Ihr zuverlässiger Partner für Jagdreisen nach Südafrika und Namibia

                                                                  

Auf der Wildfarm Nomtsas schlägt das Herz von Nomtsas Safaris, eine Gegend wo nicht nur Antilopen, Zebras und Giraffen in der trockenen Landschaft zu finden sind, sondern auch Spitzmaulnashörner und zahlreiche Vogelarten leben.
Natürlich sind auf jeder Reise hautnahe Erlebnisse mit Spitzmaulnashörnern, Löwen und Elefanten interessant, wir beachten aber auch die Kleintier- und Pflanzenwelt und die wechselhafte Geologie Namibias.

Nomtsas ist eine gut geführte Gästefarm mit familiärer Atmosphäre und gutem Essen.

Die Farm Nomtsas befindet sich schon seit drei Generationen im Besitz der Familie Voigts, welche schon fünf Generationen im Land sesshaft ist. Man farmte damals mit Karakul Schafen (Persianern) und stieg dann um auf eine Straussen - und Rinderzucht. Die Rinderproduktion ist ein entscheidender Zweig in der Landwirtschaft und die Auktionen auf Nomtsas ein entscheidender Faktor für viele Verkäufer des südlichen Namibia. Die Farm wird heute von Heino und Heide Voigts bewirtschaftet und besteht aus zwei Teilen, einem kommerziellen Gebiet von 36000 ha für die Rinderfarmerei und einem 20 000 ha großen Wildschutzgebiet.

Nomtsas war immer schon ein wildreiches Gebiet. Bereits in der dritten Generation wird der Wildbestand, der sich über tausende Hektar zu vierstelligen Zahlen vermehrt hat, gehegt. Obwohl Dürreperioden die Anzahl der Tiere regelmäßig dezimiert, lösen die großen Antilopen- und Giraffenherden sowie die starke Nashornpopulation immer wieder Staunen unter Besuchern und Jägern aus.

Die Grassteppen- und Strauchsavannenvegetation bietet ein weitläufiges Nahrungsfeld für verschiedene Tierarten. Endlose Sandstein- und Basalthügellandschaften werden durch weitläufige Flächen verbunden, durch die sich Oasen schlängeln - die berühmten Trockenflüsse des Fischfluss-Canyons, Usib und Amiaub, welche mindestens einmal im Jahr fließen und dann die karge Landschaft in ein Paradies verwandeln.

PREISLISTE 2010 (alle Preise in Euro)

 Tagessatz Führung  1:1            140,-  
 Tagessatz Führung  2:1 120,- 
 Tagessatz Ruhetag   50,- 
 Tagessatz Begleitperson   50,- 
 Getränke  nach Liste
 Abschussgebühren  
 Kudu   700,- Weißschwanzgnu     800,-    
 Oryx   350,- Bergzebra   750,-
 Hartebeest   450,- Steppenzebra   750,-
 Blessbock   400,- Giraffe 1800,-
 Impala  ----- Klippspringer   750,-
 Springbock   200,- Pavian     60,-
 Eland 1250,- Schakal     55,-
 Warzenschwein   400,-  
 Streifengnu   750,-  


Waffenverleih

Großkaliber: .338 Win Mag - € 30.00 pro Nutztag plus € 5.00 pro Schuss
Kleinkaliber: .243 Win - € 20.00 pro Nutztag plus € 3.00 pro Schuss

Beim Tagessatz und den Getränken sind 15% Mehrwertsteuer eingeschlossen.

Fahrtkosten pro Fahrzeug: Windhoek - Nomtsas €150.00

                                                   Nomtsas - Windhoek €150.00

Die Trophäen werden Versandfähig gereinigt, getrocknet und gebleicht. Nebenkosten: Flug D- Windhoek, Getränke, Pro Trophäe 10,-€ Trinkgeld für die einheimischen Helfer (bzw. 20,- für Schultermontagen), Gebühren für Leihwaffen (siehe Preisliste) nach Bedarf.

Alle Trophäen von der Farm zum Präparator = 0% Mehrwertsteuer

Alle Trophäen von der Farm durch einen Spediteur direkt verschickt = 0% Mehrwertsteuer

Alle Trophäen selbst mitgenommen * = 15% Mehrwertsteuer

* Die Mitnahme von Trophäen durch den Gast ist nur möglich, wenn nach der Jagd noch genügend Zeit bleibt, um die Trophäen vorschriftsmäßig trocknen zu lassen sowie die nötigen Papiere zu besorgen. Bei einem reinen Jagdaufenthalt von einer Woche ist das also nicht möglich!

Warum keine Pauschaljagden mehr?

Auf NOMTSAS gibt es sehr viel Wild mit starken Trophäen und nicht selten erlegt der Gast mehr als 2 Stück Wild an einem Tag! In der Vergangenheit kam es oft vor, dass der Gast im Zuge einer Pauschaljagd seine Trophäen bereits nach 3 Tagen erlegt hatte und somit die Pauschaljagd mit 7 Jagdtagen am Ende teurer war als bei Einzelabrechnung der Jagdtage. Aus diesem Grund haben sich die Eigentümer entschieden, keine Pauschaljagden mehr anzubieten. Die Abrechnungsmodalitäten auf NOMTSAS sind sehr fair und Sie können in jedem Falle sicher sein, auch ohne Pauschalen auf NOMTSAS einen erschwinglichen Jagdurlaub zu verbringen!!

Reisebericht vom Juli 2006

Liebe Jagdfreunde!

Vorgestern bin ich von meiner Afrikareise zurückgekehrt und möchte aktuell von meinem ersten Besuch auf der Farm NOMTSAS in Namibia berichten.

Gleich der erste Eindruck war überwältigend: ein riesiges Jagdgebiet von gut 20.000 Hektar (zusammenhängend!) mit sehr gutem Wildbestand. Die Jagd auf Oryx, Springbock, beide Zebra - Arten, Blessbock, Kudu, beide Gnu - Arten und Giraffen ist superb und ein Erfolg könnte nahezu garantiert werden. Sauen habe ich nur wenige gesehen, dafür aber einen hochkapitalen Keiler. Die Bestände von Eland, Hartebeest und Impala müssen sich nach hohen Verlusten in der Trockenzeit erst wieder erholen. Einige gute Hartebeeste habe ich allerdings gesehen. Mit Ausnahme der Berge und Baum bewachsenen Flussläufe bringt die Pirsch keinen Erfolg und es muss viel mit dem Auto gefahren und gejagt werden, was auf NOMTSAS aber sehr sensibel gemacht wird: man fährt an das Wild heran, läßt aber davon ab wenn das Wild flüchtet - also keine "Pirelli - Hetze". Die Landschaft war atemberaubend schön und nach 6 Tagen fiel uns allen der Abschied schwer.

Die Familie Voigts ist eine der ältesten Südwester Familien im Lande und schon seit Generationen auf der Farm. Die Gästezimmer und überhaupt alle Einrichtungen der Farm sind blitzsauber, gut ausgestattet und 120% in Ordnung! Mit dem Farmerehepaar Heino und Heide Voigts erlebt man schöne Stunden und lernt viel über Land und Leute. Heides Küche ist reichhaltig und von hervorragender Qualität - wer im Urlaub gerne abnehmen möchte, hat es hier wirklich schwer...! Albert Voigts von Schütz, Sohn der beiden, lebt in Windhoek und arbeitet als Berufsjäger, Fotograf und Tourguide. Ich glaube es gibt keine Pflanze, kein Tier oder sonst irgend etwas im Lande, das Albert nicht sofort beim lateinischen und deutschen Namen kennt! Eine Pirschfahrt mit ihm ist immer auch gleichzeitig eine naturwissenschaftliche Exkursion. Sein Vater, Heino Voigts, führt ebenfalls Jagdgäste und ist, so scheint es mir, nicht leicht aus der Ruhe zu bringen. Souverän findet er auf seiner Farm alle Wildarten und ist erst zufrieden wenn der Gast eine wirklich gute Trophäe erlegt hat. Wem all das hier berichtete noch nicht als Grund reicht, eine Jagd auf NOMTSAS zu planen, dem kann ich noch mehr erzählen. Der gut bestückte Fuhrpark besteht neben modernen Fahrzeugen auch aus richtigen Oldtimern, die für die Jagd eingestzt werden: ein Willys Jeep, ein Ford Geländewagen Baujahr 69 und ein alter Landcruiser. Mit diesen Schmuckstücken geht es teils durch sehr schwieriges Gelände, was allein schon eine wahre Freude ist!

Der gute Wildbestand spiegelt sich in unserer Strecke wider: mein "Testjäger" Heinrich hat in nur 3 Jagdtagen 1 Kudu, 2 Oryx, 4 Springböcke, 1 Blessbock und 1 Keiler erbeutet! Ich selbst habe in 2 Tagen 3 Springböcke, 1 Schakal und 1Bergzebra erlegt + 1 Springbock von meinem Sohn Max. Peter hat in 2 Tagen 2 Springböcke und seine Frau einen Oryx erlegt. Bis auf einen Springbock und 1 Oryx (Entscheidung des Erlegers) waren alle Trophäen in der Goldmedaillenklasse, bzw. Silber!

Die fachgerechte und preiswerte Trophäenpräparation erfolgt auf der Farm durch den Chef persönlich und zusammen mit den günstigen Frachttarifen aus Namibia spart man (bei gleichen Wildarten) gegenüber anderen Ländern mehr als die Flugkosten!

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NOMTSAS SAFARIS bietet erstklassige geführte Touren im ganzen Land an. Warum also nicht das Geld für den (teuren) Trophäenversand in einen Anschlussurlaub investieren und dann die Trophäen selbst mitnehmen?! Wir unterbreiten Ihnen gerne Vorschläge. AIR NAMIBIA gewährt 10 kg Freigepäck extra für Trophäen und / oder Jagdwaffen.

NB: Für die „Nebenarbeiten“, wie das zerwirken der Tiere, die Behandlung und Verarbeitung der Trophäen (dieses schließt das Bleichen ein) verlangen wir €10.00 pro Trophäe Trinkgeld für unsere einheimischen Mitarbeiter.

Buchungsbedingungen: 10% der Aufenthalts- und Jagdkosten müssen bei Buchung angezahlt werden. Im Falle einer Stornierung verfällt die Anzahlung zu Gunsten des Farmers. Bitte schliessen Sie rechtzeitig eine Reise - Rücktrittskostenversicherung ab!

Wichtig: Auf Nomtsas können Sie nur bar bezahlen (N$, U$, Rand oder Euro), es werden keine Kreditkarten akzeptiert. Sie können auf Wunsch eine Vorauszahlung auf ein Deutsches Konto leisten.

Wissenswertes zur Jagd in Namibia

Obwohl man Südafrika und Namibia nicht vergleichen kann ( andere Landschaft, andere Traditionen, teilweise andere Wildarten), möchte ich die Unterschiede bei der Einreise, Jagd und Trophäenversand hier erklären.

Waffeneinfuhr: denkbar einfach und unkompliziert, man benötigt nur ein Formular mit wenigen Angaben. Das Ausstellen der Genehmigung dauert nur wenige Minuten. Einschränkungen: keine Halbautomaten, keine Kurzwaffen.

Trophäenjagd: Trophäen, die ausgeführt werden sollen, müssen ein Mindestmass aufweisen. Das soll dem Gastjäger garantieren, nur reife Trophäen zu jagen. Ausnahme: so genannte „Hegeabschüsse“ , deren Ausfuhr durch den Jagdunternehmer beantragt werden muss. Von jeder Wildart dürfen maximal 2 Trophäen ausgeführt werden! Etwas umstritten ist jedoch die Medaillenvergabe. Die Medaillen müssen (teuer) bezahlt werden und bei den meisten Arten ist es kein Kunststück, Trophäen im Medaillenrang zu erlegen. Allerdings erfolgt die Vergabe der Medaillen nur auf Wunsch des Gastes und ist nicht Pflicht!

Trophäenversand und Präparation: Im Gegensatz zu Südafrika ist der Trophäenversand recht einfach und sehr preiswert, wenn man nur Schädel oder Rohtrophäen versendet. Im direkten Vergleich mit gleichen Trophäen und Anzahl, ist Namibia um gut 1000 Euro preiswerter ( 10 Trophäen in einer Kiste). Bei den Präparationskosten (Schulter- und Ganzpräparate) gilt auch für Namibia: gute Betriebe auf gleichem Preisniveau wie deutsche Präparatoren. Interessant ist, das man aus Namibia seine Trophäen auch selbst mitnehmen kann! Voraussetzung ist allerdings, dass man sich nach der Jagd noch mindestens eine Woche aufhalten muss um die nötigen Papiere zu bekommen und die Trophäen abkochen und bleichen zu lassen. Man spart zwar unterm Strich kein Geld dabei, bekommt aber die extra Woche Urlaub durch die gesparten Versandkosten locker heraus!

Namibia oder Südafrika?

Für den Jäger, der zum ersten Mal in Afrika jagt, ist Namibia ganz klar die erste Wahl. Günstige Preise, deutsche Sprache und Geschichte, relativ wenige „Schwarze Schafe“ unter den Jagdanbietern und Farmern, sowie eine atemberaubende Natur sprechen für sich!

Wer bereits ein oder mehrere Male in Namibia gejagt hat, wird zwangsläufig als nächstes in Südafrika jagen. Hier gibt es eine Vielfalt an Landschaften und Wildarten, die Namibia nicht aufweist. Die Jagdindustrie ist gut vorbereitet auf Gastjäger aus aller Welt und weist einen hohen Standard auf. Im Gegensatz zu Namibia sollte man hier nicht auf „Privatangebote“ eingehen: die Zahl der „Schwarzen Schafe“ ist sehr hoch! Ein Preisvergleich ist zu empfehlen, denn durch die starke Präsenz amerikanischer Jäger steigen die Preise unaufhörlich. Nicht selten zahlen Sie auf ein und derselben Farm 50% und mehr für den gleichen Service, wenn dort mehrere Outfitter und Berufsjäger jagen! Südafrika strengt sich mächtig an, um die strengen und komplizierten Einfuhrbedingungen für Jagdwaffen erträglich zu machen. Seit Einführung der neuen Regelungen im Jahre 2003 hat sich die Situation merklich gebessert. Im Juni 2006 war man schon freundlicher und vor allem viel schneller als in den Jahren davor. Nach gut 15 Minuten hatte jeder sein Permit in der Tasche.

Der Trophäenversand ist nach wie vor unverschämt teuer und lohnt eigentlich nur, wenn sich mehrere Jäger zusammen tun, bzw. wenn man mehr als 5 Trophäen versendet. Was da an Zertifizierungen und Genehmigungen nötig ist, um ein paar Knochen abzukochen, zu reinigen und in eine Versandkiste zu packen, ist haarsträubend und könnte eine EU - Bestimmung sein!